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Duales Bachelor Studium – GESUNDHEITS- UND SOZIALMANAGER/IN (B. A.)

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KURZPROFIL

  • Symbole Kurzuebersicht X1

    ZIELGRUPPE

    (Fach-)Abiturienten, MFA,
    ZFA, PTA, Gesund-
    heits- und Krankenpfleger,
    Physiotherapeuten,
    Sozialversicherungsfach-
    angestellte u.a.

  • Symbole Kurzuebersicht X2

    REGELSTUDIENZEIT

    6 Semester
  • Symbole Kurzuebersicht X3

    STUDIENBEGINN

    Sommer- und
    Wintersemester
  • Symbole Kurzuebersicht X4

    BEWERBUNGS-
    FRISTEN

    siehe
    www.praxishochschule.de

  • Symbole Kurzuebersicht X5

    ABSCHLUSS

    Bachelor of Arts
    (B. A.)

Management von
Gesundheits- und sozialeinrichtungen*

Versorgung begleiten. Prozesse steuern.

Das Gesundheitswesen ist mit mehr als fünf Millionen Beschäftigten und einem Anteil von mehr als elf Prozent des Bruttoinlandsprodukts eine der größten Branchen in der deutschen Wirtschaft. Es zeichnet sich durch eine wachsende Komplexität und eine hohe Anzahl an Schnittstellen aus, so dass Managementaufgaben auf allen Ebenen im System immer wichtiger werden. Ein neues Spannungsfeld zwischen Leistungsbereitschaft und Kostendruck entsteht – aber auch mehr Flexibilität durch Teams im Gesundheitswesen. Der Patient von heute orientiert seine Bedürfnisse an Preis, Qualität und Transparenz, so dass auch die Markenbildung und das Wettbewerbsprinzip an Bedeutung gewinnt.1

Wie wäre es mit einem Beruf, in dem Sie langfristig in Gesundheitszentren und MVZs Verantwortung übernehmen, Organisationstrukturen verantworten und interne Prozesse steuern? Und das in einer Einrichtung, die die Menschen in den Mittelpunkt ihrer Arbeit stellt?

Als Gesundheits- und Sozialmanager werden Sie genau das tun. Sie erfüllen damit exakt die Anforderungen, die schon jetzt von Praxisgemeinschaften, Kliniken und Sozialeinrichtungen immer wieder gefordert werden: Sie bringen nicht nur die betriebswirtschaftlichen Kenntnisse mit, die nötig sind, um einen Gesundheits- oder Sozialbetrieb wirtschaftlich zu gestalten. Sie kennen sich auch mit den Verordnungen, Gesetzen und Rahmenbedingungen des deutschen Gesundheits- und Sozialwesens aus.

Sie sind der Manager bzw. die Managerin für Gesundheitszentren, Praxen, Kliniken und Sozialeinrichtungen von morgen – und stehen im Mittelpunkt des Gesundheits- und Sozialsystems der Zukunft.

Also: Entscheiden Sie sich nicht zwischen Führungsposition und etwas Sozialem – sondern einfach für Beides

 

kurscheid 

„Gesundheits- und Sozialmanager sind nach Abschluss ihres Studiums in der Lage, die Gesundheitsversorgung effizient zu gestalten. Sie steuern und optimieren Prozesse und Versorgungsverläufe im Gesundheits- und Sozialwesen und werden somit zum bzw. zur Manager/-in des Gesundheitssystems von Morgen.“

PROF. DR. CLARISSA KURSCHEID, STUDIENGANGSLEITERIN MANAGEMENT-STUDIENGÄNGE (B. A.), PROFESSUR Für GESUNDHEITS- U. INSTITUTIONENÖKONOMIE

Mehr Informationen

Der Studiengang Management von Gesundheits- und Sozialeinrichtungen kann außerdem mit drei verschiedenen Schwerpunkten studiert werden.

> Aufbau des Studiums
> Berufsbild / Arbeitsmarkt
> Finanzierung
> Schwerpunkt 1: Zahnärztliche Abrechnung und Praxismanagement*
> Schwerpunkt 2: Apotheken- und Pharmamarkt*
> Schwerpunkt 3: Management von Gesundheitsnetzwerken*
> Schwerpunkt 4: Krankenhausmanagement*

Aufbau des Studiums*

Das Studium zum Gesundheits- und Sozialmanager beginnt mit einer Einführung, in welcher die Grundlagen des Problem Based Learnings (PBL) im Zentrum stehen. PBL ist eine Grundlage für das selbstständige Lernen und die nötige Selbstorganisation, um das Lernpensum im Studium gut zu schaffen. Darüber hinaus werden Sie diese Fähigkeiten im täglichen projektbezogenen Arbeiten umsetzen können.

Auf die Einführung folgen Veranstaltungen in den Kernbereichen VWL und Gesundheitssystem, Betriebswirtschaftslehre und Management. In diesen werden, über die Grundkenntnisse des wirtschaftlichen Handelns hinaus, wesentliche Inhalte für eine erfolgreiche Tätigkeit im Gesundheitswesen gelehrt. Sie bilden die Grundlagen, auf denen in den Folgesemestern aufgebaut wird. Die Seminare sind speziell auf das deutsche Gesundheits- und Sozialsystem zugeschnitten. Zudem werden anwendungsbezogene Bereiche zum Qualitätsmanagement, der Prozesssteuerung und dem Versorgungsmanagement vertiefend betrachtet und der erfolgreiche Umgang erlernt. Damit führen wir Sie Schritt für Schritt an Ihre zukünftigen beruflichen Aufgaben heran. Im fünften und sechsten Semester kommen weitere Projekte hinzu: Hier verknüpfen Sie Theorie und Praxis miteinander. Im Forschungsprojekt wenden Sie das Gelernte auf Ihren späteren Beruf an. Dies erfolgt anwendungsorientiert und wissenschaftlich fundiert. Natürlich können Sie Ihre ganz eigenen Fragen aus dem Forschungsprojekt später in Ihre Bachelor-Arbeit einfließen lassen. Im Praxismodul wiederholen die Studierenden ihr Wissen aus den vorherigen fünf Semestern. Sie bearbeiten einen konkreten Business-Case und schreiben einen Businessplan. Er wird dann vor einer Fachjury präsentiert und besprochen.

Am Schluss des Studiums steht die Bachelor-Thesis mit anschließendem Kolloquium. Die frisch gebackenen Absolventen und Absolventinnen verteidigen hier ihre Ergebnisse vor einem Expertengremium.

Modulübersicht

1. Semester
Einführung (Einführung und Lernstrategien, Zeitmanagement/Selbstorganisation, Persönliche Kompetenz und Sozialkompetenz)
Rechtliche und strukturelle Grundlagen des deutsche Gesundheits- und Sozialsystems
Allgemeine BWL (Einführung in die BWL, Investition und Finanzierung, Kosten- und Leistungsrechnung)
Mikroökonomik (Grundlagen)
2. Semester
Gesundheits- und Sozialpolitik
Management
BWL (Strategisches Controlling, Externes Rechnungswesen)
Mikroökonomik (Wettbewerb)
3. Semester
Kommunikation (Kommunikation und Konfliktmanagement, Gruppendynamik und Teamkultur, Präsentation und Rhetorik)
Strategisches Marketing für Gesundheits- und Sozialeinrichtungen
Prävention und Gesundheitsförderung
Mikroökonomik (Marktveragen)
4. Semester
Management (Prozessentwicklung in Gesundheits- und Sozialeinrichtungen)
BGB und Arbeitsrecht
Führung und Personal (in Gesundheits- und Sozialeinrichtungen, Gruppendynamik)
Management (Qualitätsmanagement in Gesundheits- und Sozialeinrichtungen)
5. Semester
Ethik im Gesundheits- und Sozialwesen
Forschungsmodul (wissenschaftliches Arbeiten, Studiengangspezifisches Forschungsprojekt)
Changemanagement
Rechtliche Grundlagen neuer Behandlungs- und Organisationsformen
Herausforderung der Versorgung im demografischen Wandel
6. Semester
Dienstleistungs- und Patientenorientierung (Patientencoaching)
Strategie und Businessplanentwicklung für eine Gesundheits- und Sozialeinrichtung
Abschlussmodul (Thesis)
Abschlussmodul (Kolloquium)

 

wuttig 

„Die angebotenen Studiengänge bieten hervorragende Möglichkeiten für alle, die mehr erreichen und in verantwortlicher oder leitender Position tätig sein wollen. Mit dem hier erworbenen Wissen, Ihrem Können und Wollen, eröffnen Sie sich neue Perspektiven für Ihre Zukunft. Sie erwerben u.a. die notwendigen Kenntnisse zu den verschiedenen Honorierungs-Systemen, damit die in der Praxis erbrachten Leistungen korrekt und wirtschaftlich abgerechnet werden. Die zukünftigen Arbeitgeber von derart gebildeten Mitarbeiterinnen können nur gewinnen, denn sie werden viel Unterstützung auf sehr hohem Niveau erfahren!“

SYLVIA WUTTIG, GESCHÄFTSFÜHRENDE GESELLSCHAFTERIN, DAISY AKADEMIE + VERLAG GMBH Daisy Logo
Dual Studieren

Der Studiengang Management von Gesundheits- und Sozialeinrichtungen ist praxisintegrierend. Die Verbindung von Studium und praktischer Tätigkeit ist dabei zwingend erforderlich, da nur so Theorie und Praxis sinnvoll miteinander verbunden werden können. Der Studiengang kann mit vier verschiedenen Schwerpunkten studiert werden.

  • Prasenzzeit Gesundheits und Sozialeinrichtungen


Berufsbild / Arbeitsmarkt

Gesundheits- und Sozialmanager kennen sich in den gängigen Gesundheits & Sozialeinrichtungen gut aus. Er bzw. sie weiß Bescheid in allen betriebswirtschaftlichen und organisatorischen Belangen. Gesundheits- und Sozialmanager übernehmen dabei Verantwortung in der Organisation; bei Bedarf können sie auch ein Team leiten. In der ambulanten Versorgung unterstützen sie den Arzt bzw. Zahnarzt in der Organisation. Im Qualitätsmanagement, in Abrechnungsfragen und bei sonstigen organisatorischen Tätigkeiten sind sie in der Lage, Verantwortung zu übernehmen und mit Fachwissen die Geschäftsleitung zu unterstützen. Typische Arbeitsorte sind Krankenhäuser, Gesundheitszentren, Arzt- und Zahnarztpraxen und medizinische Versorgungszentren, Krankenversicherungen, Forschungsinstitute u.v.m.

Vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels im Gesundheitssystem wird es immer wichtiger, dass nichtärztliche Tätigkeiten delegiert werden können. Die Manager für das Gesundheits- und Sozialwesen kennen sich hier aus. Die Beziehungen der Leistungsträger und -erbringer untereinander zu verstehen und zu durchdringen – dafür sind sie interdisziplinär ausgebildet für das Gesundheitssystem der Zukunft.

Zulassung & finanzierung

Zulassungsverfahren

Alle Bewerber/-innen, die die formalen Voraussetzungen erfüllen, werden zu unseren Eignungsgesprächen eingeladen. 

Die Studiengebühren betragen aktuell 450 Euro im Monat. Bei 6 Semestern Regelstudienzeit belaufen die Gesamtkosten auf 16.200 Euro. In der Regel werden diese vom praxisPartner getragen. 

studium finanzierung

 Weitere Infos

Bei Interesse am Studiengang Management von Gesund- heits- und Sozialeinrichtungen fordern Sie einfach kostenlo- ses Infomaterial unter Telefon 0800 7238781 an oder senden Sie uns eine E-Mail an studienservice@praxishochschule.de. Sie erhalten dann von uns weitere Informationen. Nach einer schriftlichen Bewerbung gibt es eine zweite Runde mit persönlichen Gesprächen.


Studienschwerpunkte

Der Studiengang Management von Gesundheits- und Sozialeinrichtungen (B. A.) kann mit vier verschiedenen Schwerpunkten studiert werden. 

Schwerpunkt 1: Zahnärztliche Abrechnung und Praxismanagement

Studienschwerpunkt:

Zahnärztliche Abrechnung und Praxismanagement*

In Kooperation mit  Daisy Logo

Die Rahmenbedingungen für Zahnarztpraxen und zahnmedizinische Zentren haben sich in den letzten Jahren durch Gesundheitsreformen, neue Gesetze und Richtlinien und wechselnde Interpretationen sehr verändert; Gemeinschaftspraxen und Praxisgemeinschaften, von mehreren Zahnärzten oft an verschiedenen Standorten geführt, sind häufiger geworden, neue Firmenkonzepte wie Medizinische Versorgungszentren sind entstanden, die Zahl der Vertragszahnärzte nimmt ab, die der angestellten Zahnärzte größeren Praxiseinheiten nimmt zu. Durch die neuen Strukturen sind für Praxisinhaber so völlig neue Anforderungen, Aufgaben und auch Belastungen entstanden, die in der konventionellen Ausbildung, dem Zahnmedizinstudium, nicht gelehrt werden.*1

Was liegt da näher, als möglichst viele dieser zeitaufwändigen und verantwortungsvollen Aufgaben an dafür qualifizierte Mitarbeiter zu delegieren? Dazu ist jedoch fundiertes Wissen erforderlich, welches auch in den konventionellen Ausbildungen der Praxismitarbeiter nicht vermittelt wird. Wenn Sie Ihre berufliche Zukunft und Weiterentwicklung in der Organisation einer Praxis sehen, vermittelt Ihnen dieser Studiengang mit dem hier beschriebenen Schwerpunkt das Know-How, wesentliche Aufgaben zu übernehmen, die Praxisführung sinnvoll zu entlasten und so wichtige Unterstützung bei der erfolgreichen Führung einer Praxis zu leisten. Im Rahmen Ihres Studienschwerpunktes setzen Sie sich intensiv mit Themen wie der Organisation von Strukturen und Prozessen auseinander, lernen Selbst- und Zeitmanagement, Personalführung, Qualitätsmanagement und Marketing. Im Bereich der zahnärztlichen Abrechnung erarbeiten Sie sich Spezialistenwissen für eine leistungsgerechte Honorierung, und schaffen so eine wesentliche Grundlage für eine erfolgreiche Praxisführung.

Mit dieser Ausbildung bereiten wir Sie bestens darauf vor, eine moderne Praxiseinrichtung kompetent mitzugestalten.
studentin bonet mgse 

„Ich schätze an meinem Studium die Praxisnähe und das arbeitnehmer- wie arbeitgeberfreundliche duale System mit einwöchiger Präsenzphase pro Monat. Ich freue mich immer auf meine Zeiten an der Hochschule, da die Atmosphäre familiär und persönlich ist und sich die Dozenten und Professoren eingehend um unsere individuellen Bedürfnisse kümmern. Ich bin einfach nur überglücklich, dass ich an der Hochschule studieren darf. Endlich kann ich mich selbst verwirklichen, endlich sehe ich ein Ziel vor Augen, dass ich mit der praxisHochschule erreichen werde!“

NATALIIA BONET, STUDENTIN MANAGEMENT VON GESUNDHEITS- UND SOZIALEINRICHTUNGEN (B. A.), ZMF, ZAHNARZTPRAXIS DR. PAULSEN, BAD HONNEF

pP paulsen mgse

„In meiner Praxis setze ich auf innovative Behandlungsmethoden nach allen Regeln der zahnärztlichen Kunst. Der Patient steht dabei immer im Mittelpunkt. Der medizinische Fortschritt und die dynamischen Veränderungen im Gesundheitswesen stellen die Zahnarztpraxis von heute jedoch täglich vor neue Herausforderungen. Diese kann ich nur mit hochqualifiziertem Personal erfolgreich meistern – dazu gehören beispielsweise fundierte betriebswirtschaftliche Kenntnisse und die neuesten rechtlichen wie politischen Entwicklungen im deutschen Gesundheitssystem. Deshalb unterstütze ich Frau Bonet in jeder Hinsicht bei ihrem Studium an der praxisHochschule.“

DR. MED. DENT. NATALIE PAULSEN, PRAXISPARTNER VON NATALIIA BONET, ZAHNARZTPRAXIS DR. PAULSEN, BAD HONNEF

Schwerpunkt 2: Apotheken- und Pharmamarkt

Studienschwerpunkt

Apotheken und Pharmamarkt*

Arzneimittel bilden nach den stationären Leistungen den zweitgrößten Anteil an Gesundheitsleistungen in Deutschland. Aber Arzneimittel und der Arzneimittelmarkt sind auch komplexe Produkte, die hohen Erläuterungsbedarf haben und nicht mit klassischen Konsumgütern vergleichbar sind. Regelungen zu Herstellung, Vertrieb und Finanzierung von Arzneimitteln nehmen daher einen wichtigen Platz im deutschen Gesundheitssystem ein. Die Rahmenbedingungen für die Preise von Arzneimitteln sind ebenfalls vom Gesetzgeber geregelt. So kann dieser Rechtsverordnungen erlassen und somit Preise wie Preisspannen für die Abgabe von Arzneimitteln oder Apothekenleistungen festlegen. Im Vertiefungsschwerpunkt „Apotheken und Pharmamarkt“ werden Sie auf die neuen Herausforderungen im Arzneimittelmarkt vorbereitet wie z.B. zu Themen wie der frühen Nutzenbewertung von Medikamenten, der Evaluation von therapeutischen Maßnahmen oder auch dem Umgang von Rabattverträgen zwischen Pharmaunternehmen und Apotheken.

Sie erhalten ein vertieftes Verständnis für die Besonderheiten des Arzneimittelmarkts im Gesundheitswesen, für die damit verbundenen Entscheidungs- und Versorgungsprozesse und die betriebswirtschaftlichen, strategischen und logistischen Aspekte der Arzneimittelversorgung. Auch die zukünftige Rolle der Arzneimittelhersteller und Apotheken im deutschen Gesundheitswesen und die sich daraus ergebenden Fragen der strategischen Positionierung werden in interaktiven Seminaren erarbeitet.*1

florian struzyna mgse 

„Das Problem des Fachkräftemangels ist natürlich auch in unserem Unternehmen angekommen. Daher bilden wir schon länger selber aus und wollen zukünftig verstärkt duale Studierende in unser Unternehmen einbinden. Im Bereich Software-Entwicklung ist bereits ein Student der Informatik erfolgreich tätig, so dass wir entschieden haben, als Unternehmen im Gesundheitsmarkt unsere Nachwuchskräfte auch im Fachbereich Gesundheitsmanagement selber entwickeln zu wollen. Das duale und sehr praxisorientierte Studienmodell der praxisHochschule korrespondiert ideal mit unseren Personalentwicklungsstrategien.“

FLORIAN STRUZYNA, ZENTRALBEREICH PERSONAL, VSA GMBH, MÜNCHEN

janina scheffler mgse

„Als Marktführer im Bereich Rezeptabrechnung für Heilund Hilfsmittel/Pflege nehmen wir eine entscheidende Position im Gesundheitswesen ein. So ist die azh seit vielen Jahren ein zertifizierter Ausbildungsbetrieb, der zahlreiche Auszeichnungen vorweisen kann. Dazu zählt z.B. ‚Great Place To Work 2015‘, in dem die azh als Teil der VSA-Unternehmensgruppe den zweiten Platz in der Kategorie Bester Arbeitgeber ITK, belegte. Um weitere Nachwuchskräfte für das Unternehmen gewinnen zu können, bietet die azh den ‚Bachelor (m/w) of Science für Informatik‘ und den ‚Bachelor (m/w) of Arts Management von Gesundheitsnetzwerken‘ an.“

JANINA SCHEFFLER, REFERENTIN PERSONAL, AZH ABRECHNUNGSUND IT-DIENSTLEISTUNGSZENTRUM FÜR HEILBERUFE GMBH, ASCHHEIM BEI MÜNCHEN

Schwerpunkt 3: Management von Gesundheitsnetzwerken

Studienschwerpunkt

Management von Gesundheitsnetzwerken*
Die derzeit größte Herausforderung im Gesundheitswesen liegt in der Veränderung der Versorgung unserer Patienten in Deutschland. Krankheitsbilder verändern sich und die Menschen werden älter.

Die Ausbildung im so genannten Care Management genauso wie im Fallmanagement wurde bisher in Deutschland im Wesentlichen auf Weiterbildungsniveau abgedeckt. Die staatlich anerkannte praxisHochschule ändert dies nun: Im Sinne einer optimalen Versorgung kann der Gesundheitsnetzwerker planen, managen und steuern. Die Absolventen dieses Studienschwerpunktes können die Beziehungen der Leistungsträger und Leistungserbringer untereinander verstehen und durchdringen – dafür werden sie interdisziplinär ausgebildet und können beispielsweise ein gut koordiniertes Entlassungsmanagement planen und so im Auftrag von Kostenträgern, größeren ambulanten wie stationären Leistungserbringern oder Versorgungsnetzwerken arbeiten. Der ambulante und stationäre Sektor ist gefordert, enger zusammenzuarbeiten. Dieser Wandel ist verbunden mit den Schnittstellen im System.

Als Gesundheitsnetzwerker sind Sie somit das wichtigste Verbindungsglied zwischen Klinik, verschiedenen Ärzten und rehabilitativen bzw. sozialen Einrichtungen. Aber Sie tun noch mehr: Sie gestalten diesen Wandel – Sie entwickeln die Zukunft mit!
student schoeben mgse 

„Ich studiere an der praxisHochschule in Köln, weil mir dort die perfekte Möglichkeit geboten wird, Arbeit und Studium zu kombinieren. Ich bin sehr froh, dass ich mit dem Regionalen Gesundheitsnetz Leverkusen einen praxisPartner gefunden habe, der mir mein Studium an der praxisHochschule ermöglicht und mich darüber hinaus in jeder Lage unterstützt, bspw. durch die Übernahme der Studiengebühren. Während der Präsenzpha- sen an der praxisHochschule erhalten wir durch die Dozenten und Professoren innovative Lehrinhalte und auf individuelle Bedürfnisse kann zu jeder Zeit eingegangen werden. Durch das duale System kann ich die erlernten Fähigkeiten sofort bei meinem praxisPart- ner anwenden und stehe nach Abschluss meines Studiums schon mitten im Berufsleben.“

JONAS SCHÖBEN, STUDENT MANAGEMENT VON GESUNDHEITS- UND SOZIALEINRICHTUNGEN, REGIONALES GESUNDHEITSNETZ LEVERKUSEN EG

manfred klemm mgse

„Die Entwicklungen und Veränderungen im deutschen Gesundheitssystem bringen immer wieder Neuerungen mit sich. Wir im Regionalen Gesundheitsnetz Leverkusen sind in der Praxis sehr aktiv mit einem fokussierten Blick auf Praxisabläufe, wir brauchen aber auch einen stets aktuellen Abgleich zu theoretischen Hintergründen, der durch ‚Profis‘ geschult und dann über Studierende in die Praxis übertragen werden kann. Wir unterstützen Herrn Schöben in jeder Hinsicht bei seinem Studium an der praxisHochschule in Köln, da auch durch das duale System des Studiums ein aktiver Austausch zwischen Theorie und Praxis stattfindet, was wir sehr zu schätzen gelernt haben.“

DR. RER. NAT. MANFRED KLEMM, GESCHÄFTSFÜHRER, REGIONALES GESUNDHEITSNETZ LEVERKUSEN EG

Schwerpunkt 4: Krankenhausmanagement

Studienschwerpunkt

Krankenhausmanagement
Beispielhaft befasst sich das Krankenhausmanagement mit den Bereichen der Finanzierung, Steuerung, Organisation und Führung im Kontext des Krankenhauses. Dabei wird sehr schnell deutlich, dass die Finanzierung und Ertragslage innerhalb eines Krankenhauses nicht mit anderen Unternehmen vergleichbar ist, da sie in hohem Maße reguliert ist.

Die Steuerung birgt große Herausforderungen, da im Krankenhaus sehr sensible Themen und Fragestellungen rund um den Menschen, sei es Geburt oder Tod, alltäglich sind. Die Mitarbeiter im Krankenhaus sind dadurch mittlerweile enormen Belastungen ausgesetzt, auf die in der Steuerung des Unternehmens ebenso eingegangen werden muss wie auf die Berücksichtigung der Ertragslage des Hauses.
Die Organisation unterliegt besonderen Regeln, da die Abläufe um den Patienten herum geplant werden müssen, insbesondere der Notfall bedarf einer großen Aufmerksamkeit. 

All diese Themen werden in dem Studiengang abgebildet und mit Instrumenten des Managements bereichert, um so Krankenhäuser erfolgreich steuern und leiten zu können.
koch 

„Die Herausforderungen an deutsche Krankenhäuser nehmen stetig zu. Hohe Leistungsfähigkeit u. Qualitätsansprüche, Fachkräftemangel, demographischer Wandel sowie Kostensteigerungen sind nur einige der Anforderungen, mit denen sich das Krankenhaus von heute auseinandersetzen muss. In einer schnelllebigen u. sich stetig wandelnden Krankenhauslandschaft bedarf es daher hochqua- lifiziertem Personal, das sich diesen Herausforderungen annimmt und in Bereichen wie Finanzen, Controlling, Medizincontrolling, Personalwesen, IT, Unternehmensentwicklung oder Qualitätsma- nagement aktiv an der Weiterentwicklung des Krankenhauses beteiligt ist. Als Partner der praxis- Hochschule unterstützen wir die Förderung von potentiellen Nachwuchskräften im Gesundheitswe- sen u. geben Studierenden einen praktischen Einblick in die Welt des Krankenhausmanagements.“

BENJAMIN KOCH, DIPL.-VOLKSWIRT, GESCHÄFTSFÜHRER KLINIKVERBUND ST. ANTONIUS UND ST. JOSEF, WUPPERTAL

 


Hinweise

Falls Sie spezielle Fragen haben, können Sie hier online einen Rückruf durch unseren Studienservice vereinbaren.

* In Vorbereitung, basierend auf der geplanten Zusammenlegung der bereits staatlich anerkannten Studiengänge „Management von Gesundheits- und Sozialeinrichtungen” und „Management von Gesundheitsnetzwerken”. Vorbehaltlich der staatlichen Genehmigung. Voraussichtlich ab Sommersemester 2016.
*1 vgl. Wasem/Staudt/Matusiewicz (Hrsg.): Medizinmanagement. Berlin, 2013.

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