• Teaser Physician Assistant

 Bachelor Studium – PHYSICIAN ASSISTANCE (B. Sc.)

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KURZPROFIL

  • Symbole Kurzuebersicht X1

    ZIELGRUPPE

    Gesundheitsfachberufe mit
    3-jähriger Berufsausbildung
    und 3 Jahre Berufserfahrung
    oder (Fach-) Abitur

     

  • Symbole Kurzuebersicht X2

    REGELSTUDIENZEIT

    6 Semester
    Campus
    Köln oder Rheine

  • Symbole Kurzuebersicht X3

    STUDIENBEGINN
    Rheine: Sommersemester
    (1. März)
    Köln: Wintersemester
    (1. September)

  • Symbole Kurzuebersicht X5

    ABSCHLUSS

    Bachelor of Science
    (B. Sc.)

Medizinische Versorgung sichern durch Kooperation.

Gesundheitsberufe im Wandel

Die gesellschaftliche Entwicklung in Deutschland und die Neuordnung der Tätigkeiten in den Gesundheitsberufen eröffnen die Möglichkeit, nicht-ärztliche Gesundheitsberufe stärker in die Verantwortung im Gesundheitswesen einzubinden.

Eine weitere Delegation von ärztlichen Aufgaben wird eine größere Handlungsautonomie und Verantwortung bei der Versorgung von Patienten für die nicht-ärztlichen Gesundheitsberufe nach sich ziehen. Als Konsequenz werden sich neue Berufsbilder etablieren.

Das Berufsbild des Physician Assistant ist in vielen Ländern bereits heute ein unerlässlicher Bestandteil des Gesundheitssystems.

Der Bachelor-Studiengang Physician Assistance (B. Sc.)

Mehr über das Studium:

> Aufbau des Studiums / Semesterübersicht
> Die 5 wichtigsten Aufgaben als PA
> Berufsbild / Arbeitsmarkt
> Zulassung & Finanzierung
 

Aufbau des Studiums

Der Studiengang Physician Assistance (B. Sc.) erstreckt sich über 36 Monate und führt zum Erwerb von 180 Credit Points. Das Studium ist gegliedert in Präsenz-, Praxis- und Selbstlernphasen. Zudem erlangen Sie innerhalb des Studiums weitere Bescheinigungen und Zertifikate, wie z.B. einen AHA/ACLS-Provider-Kurs.

Badge Notfallkurs

AHA Logo

 

Semesterübersicht

1. Semester
Medizinische und biochemische Grundlagen
Hygiene und Mikrobiologie
Berufsrolle, professionelle Interaktion und Ethik
Wissenschaftliches Arbeiten und Selbstmanagement
2. Semester
Vorbereitende Anamnese und Untersuchungstechniken/ Vorsichtung
Pharmakologie und Toxikologie
Rechtssichere Dokumentation, Entgeltsysteme und E-Health
Gesundheitsökonomie und Recht/ MPG/ Strahlenschutz
3. Semester
Fach- und fallspezifisches Handeln: Innere Medizin
Individuelles und interdisziplinäres Notfallmanagement
Unterstützende diagnostische und therapeutische Kompetenzen
Einführung in die qualitative und quantitative Forschung
4. Semester
Fach- und fallspezifisches Handeln: Chirurgie
Fach- und fallspezifisches Handeln: Wahlpflichtmodule (Teil 1)
Durchführung klinischer Maßnahmen
5. Semester
Fach- und fallspezifisches Handeln: Anästhesie, Schmerzmanagement und Palliativmedizin
Fach- und fallspezifisches Handeln: Wahlpflichtmodule (Teil 2)
Qualitätssicherndes Gesundheitsmanagement in Institutionen
Evidenzbasiertes Handeln und Evaluieren
6. Semester
Fach- und fallspezifisches Handeln: Urologie/ Gynäkologie
Fach- und fallspezifisches Handeln: Neurologie, Neurochirurgie und Psychiatrie
Bachelor-Arbeit

  • infographic credit points PA 735

Durch das Bestehen eines Moduls erwirbt ein Studierender/eine Studierende so genannte Credit Points (CP, Leistungspunkte, ECTS-Punkte). Die Anzahl der Credit Points drückt den Arbeitsaufwand („Work Load“) aus, der für die zugehörige Lehrveranstaltung durchschnittlich aufgewendet werden muss. Dabei gilt: 1 CP entspricht 25 bis 30 Arbeitsstunden.

 


Die 5 wichtigsten Aufgaben als PA in und nach dem Studium1.

  1. Patientenaufnahme und Voranamnese sowie körperliche Untersuchung mit Sichtung/Triage
  2. Assistenz bei chirurgischen/operativen Eingriffen, soweit Weiterbildungseingriffe nicht berührt werden
  3. Koordination des Stationsablaufs und Schreiben von (Kurz-) Arzt- und Entlassbriefen
  4. Vor- und Nachbereitung sowie Unterstützung bei den Visiten in Oberarzt-/ Chefarztbegleitung
  5. Orientierende Sonographie und EKG-Vorbefundung & das Legen von Gefäßzugängen sowie die Applikation verordneter Medikamente
Fazit: Den Angaben der Absolventinnen und Absolventen folgend, hat sich der Aufgabenbereich nach dem Studium und zum Teil bereits innerhalb des Studiums im Vergleich zu ihrer vorherigen Tätigkeit erheblich erweitert.

1Alumnibefragung 2016

 


Berufsbild 

Auszug aus dem Beschluss des 119. Deutschen Ärztetags 2016

Auf Antrag des Vorstands der Bundesärztekammer (Druck- sache IV – 14) beschließt der 119. Deutsche Ärztetag 2016: Der 119. Deutsche Ärztetag 2016 nimmt den Sachstandsbericht der gemeinsamen Arbeitsgruppe von Bundesärztekammer und Kassenärztlicher Bundesvereinigung (KBV) zur Erstellung von Rahmenvorgaben für die Ausbildung und die Tätigkeit akademisierter Gesundheitsfachberufe am Beispiel des Berufsbildes Physician Assistant (PA) zur Kenntnis. Der 119. Deutsche Ärztetag unterstützt nachdrück- lich die Zielsetzung, im Sinne einer bundeseinheitlichen Lösung zeitnah ein verbindliches Kompetenzprofil in Unter- scheidung zum Arztberuf sowie Studieninhalte festzulegen. Seit einigen Jahren entstehen bundesweit immer mehr neue (akademische) Gesundheitsberufe. Die Absolventen dieser Ausbildungen sollen zum Teil vermehrt Aufgaben übernehmen, die bisher Ärzten vorbehalten waren und von diesen künftig delegiert werden sollen. Ziele müssen eine Entlastung von Ärzten, die Steigerung der Attraktivität und Aufwertung der Gesundheitsberufe und die verbesserte Ko- operation zwischen den Gesundheitsberufen sein. Aus Sicht des 119. Deutschen Ärztetages 2016 erfordert eine gute, hochwertige und humane Versorgung kranker Menschen bei allen neu entstehenden Gesundheitsberufen neben der Verbesserung der Zusammenarbeit eine jeweils einheitliche Regelung zur Qualifikation. Daher fordert der 119. Deutsche
Ärztetag den Gesetzgeber auf, die Qualifikationsanforde- rungen der nichtärztlichen Gesundheitsberufe jeweils einheitlich zu regeln, auch und gerade wenn zunehmend eine akademische Qualifikation vorgesehen ist. Nur dann kann die verantwortliche Übernahme von Tätigkeiten nach ärztlicher Delegation gelingen.

Arbeitsmarkt

Der Studiengang Physician Assistance (B. Sc.) qualifiziert für die eigenständige, ärztlich delegierte Assistenztätigkeit, unter anderem im Berufsfeld des Operationsdienstes, der Intensivstation, Notfallambulanz, Dialyse, Funktionsdiagnostik sowie in der ambulanten und stationären Versorgung.

PAs übernehmen in Deutschland ausschließlich ärztlich delegierte Aufgaben. Ihnen kann ein begrenzter Ermessensspielraum zugebilligt werden, solange es sich nicht um genuin ärztliche Maßnahmen (höchstpersönliche Leistungserbringung) oder gar eine eigenständige Heilbehandlung handelt.

Juristisch ist die Delegation auch komplexer Tätigkeiten unproblematisch. Rechtsgrundlagen sind unter anderem §15 Abs. 1 SGB V (allgemein) und §15 Bundesmantelvertrag-Ärzte (persönliche Leistungserbringung). Auch der Bundesgerichtshof hat bereits 1975 eindeutig die Delegation ärztlicher Leistungen zugelassen. 

Aufgrund des häufig schon bestehenden regionalen Ärztemangels stehen typischerweise finanzielle Mittel aus nicht besetzten Assistenzarztstellen zur Verfügung. Bei genauerer Betrachtung haben die Assistenzärzte bisher häufig Aufgaben übernommen, die entweder nicht genuin ärztlicher Tätigkeit zuzuordnen waren (Terminplanung, Anmeldung, Untersuchungen usw.) oder die unzweifelhaft delegierbar sind (Blutentnahmen, Anlegen von Verweilkanülen, intravenöse Medikamentengabe, nachgeordnete OP-Assistenz usw.). Aufgrund der oben aufgeführten haftungsrechtlichen Überwachungs- und Sorgfaltspflichten des Arztes ist es zwingend notwendig, PAs dem ärztlichen Dienst zu unterstellen.

Dr. Zelihic PA

„Physician Assistants sehe ich bei mir in der Notaufnahme als Assistenten des Oberarztes. PAs sind beim ersten Kontakt des Patienten in der Zentralen Notaufnahme dabei und besetzen eine wichtige Position im Mannschaftsspiel Notaufnahme. Nur so können wir die kompletten Ressourcen schon am Anfang einsetzen, um am Schluss das Bestmögliche für den Patienten zu ermöglichen.“

DR. MED. EDIN ZELIHIC, LEITER ZENTRALE NOTAUFNAHME, LEOPOLDINA KRANKENHAUS, SCHWEINFURT

Hohahge Helge PA

„Der Studiengang Physician Assistance bietet eine hervorragende Möglichkeit zur Weiterentwicklung der interdisziplinären Zusammenarbeit unter Wahrnehmung der ärztlichen Gesamtverantwortung für Diagnose und Therapie. In einer arbeitsteiligen Patientenversorgung der Zukunft können Physician Assistants im Rahmen der Delegation einen wesentlichen Beitrag hierzu leisten.“

PROF. DR. MED. HELGE HOHAGE, ZENTRUM FÜR NIEREN UND HOCHDRUCKERKRANKUNGEN, MÜNSTER

REFERENZLISTE PRAXISPARTNER

Der Erwerb praktischer Kompetenzen durch berufstypische Aufgabenstellungen und Projekte ist zentraler Bestandteil des Bachelorstudiengangs Physician Assistance (B. Sc.) und dient u. a. dazu, die im Studium erworbenen Kompetenzen anzuwenden, zu erweitern und zu vertiefen. Dazu absolvieren die Studierenden im Anschluss an die Präsenzzeiten praxisTransferzeiten an praktischen Studienorten, bei den sogenannten praxisPartnern.

Eine Auswahl bisheriger Arbeitgeber (praxisPartner) unserer Studierenden (unvollständiger, beispielhafter Auszug):

  • Universitätsklinikum Münster 
  • Herz- und Diabeteszentrum NRW Bad Oeynhausen 
  • Klinikum Ibbenbüren 
  • Bonifatius Hospital Lingen 
  • Mathias Spital Rheine 
  • St. Franziskus-Hospital Münster

Zulassung & Finanzierung

Wer kann Physician Assistance (B. Sc.) studieren?

Alle Bewerberinnen und Bewerber mit allgemeiner oder fachgebundener Hochschulreife oder Fachhochschulreife sowie einer zusätzlich abgeschlossenen Berufsausbildung in einem der beispielhaft unten genannten Gesundheitsfachberufe:

  • Gesundheits- und Krankenpfleger/-innen
  • Operationstechnische/-r, chirurgisch-technische/-r Assistenten/-innen
  • SaZ im SanD der Bundeswehr (BFD-förderfähig)
  • Rettungsassistenten/-innen und Notfallsanitäter/-innen
  • Anästhesietechnische/-r Assistenten/-innen
  • Medizinische/-r Fachangestellte/-r
  • Logo-, Ergo-, Physiotherapeuten/-innen

 

Bewerberinnen und Bewerber ohne Hochschulreife oder Fachhochschulreife:

  • mit abgeschlossener 3-jähriger Berufsausbildung in einem Gesundheitsfachberuf sowie
  • 3-jähriger beruflicher Tätigkeit in dem erlernten Gesundheitsfachberuf oder
  • 2-jähriger beruflicher Tätigkeit in dem erlernten Gesundheitsfachberuf und einem Aufstiegsstipendium der „Stiftung Begabtenförderung berufliche Bildung“

Alle Interessentinnen und Interessenten laden wir gerne zu einem Beratungs- und Bewerbungsgespräch ein. Hier bietet sich die Möglichkeit der individuellen Klärung aller offener Fragen.


CN Anerkennung 60ECTS

Außerhochschulisch erworbene Kompetenzen im Rahmen Ihrer Berufserfahrung und abgeschlossener Weiterbildungen oder hochschulisch erworbene Kompetenzen können für das Studium – nach individueller Prüfung – mit bis zu 60 ECTS-Punkten anerkannt werden.


Die Studiengebühren betragen 510 Euro im Monat, zzgl. Verwaltungsgebühren. Bei einer Regelstudienzeit von 6 Semestern (volle 3 Jahre) belaufen sich die Studiengebühren auf 18.360 Euro. Infos zu BAföG, Bildungs- und Studienkredit sowie Stipendien finden Sie hier – Fragen dazu beantworten wir Ihnen jederzeit gerne.

studium finanzierung


Begrifflichkeiten

„Arztassistent“ ist zwar der korrekte Begriff für eine wörtlich Übersetzung von Physician Assistance, jedoch lehnt die pH diesen Begriff ab. Dies hat folgenden Grund: Arztassistent wir schnell in Verbindung mit Arzthelferinnen/Arzthelfern bzw. medizinische Fachangestellte gebracht. Zudem wird der Begriff Arztassistenz auch als Weiterbildungsbezeichnung für Pflegepersonal verwendet. Der Weiterbildung liegt ein in der Regel sechswöchiger Lehrgang zugrunde. Die Teilnehmer können sich dann als Arztassistent bezeichnen. Qualitativ ist das durchaus fragwürdig und umfasst bei weitem nicht das Spektrum an Kompetenzen, die man in unserem Studiengang erwerben kann. Nicht zuletzt aus diesem Grunde verwendet die pH  „Medizinassistenz“.

 

Hinweise

Der Studiengang ist akkreditiert durch die AHPGS-Akkreditierungsagentur, Freiburg.

Falls Sie spezielle Fragen haben, können Sie hier online einen Rückruf durch unseren Studienservice vereinbaren.

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