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praxisHochschule unterstützt Modellprojekt

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Die Praxishochschule engagiert sich gemeinsam mit dem klinikum ibbenbüren beim Modellprojekt "hilfsmittelpass" der deutschen schlaganfall-hilfe. Ibbenbüren wird modellregion der Stiftung deutsche Schlaganfall-hilfe. am bundesweiten tag gegen den schlaganfall, am 10. mai, erhalten die ersten patienten am klinikum ibbenbüren einen Hilfsmittelpass. Die schlaganfall-hilfe will ihn nach der TEstphase bundesweit einführen.

Jährlich erleiden 270.000 Menschen in Deutschland einen Schlaganfall. Die Volkskrankheit ist die häufigste Ursache für Behinderungen, viele Betroffene sind nach dem Schlaganfall auf Hilfsmittel angewiesen. Doch die optimale Versorgung bleibt ein Manko unseres Gesundheitssystems. An der Behandlung und Versorgung eines Patienten sind viele Spezialisten beteiligt. "Eine Zusammenarbeit über die so genannten Sektoren hinweg ist jedoch nicht selbstverständlich", erläutert Christina Habig, Projektleiterin der Schlaganfall-Hilfe. "Häufig ist der Patient selbst das Medium, das die Informationen von A nach B tragen muss". Schwierig werde es dann, wenn er dazu nicht in der Lage ist. Und das trifft auf den Großteil der Patienten zu, sie sind medizinische Laien. Schlaganfall-Patienten sind hiervon in besonderer Weise betroffen. Denn diese Patienten sind oft ihr Leben lang auf Behandlung, Therapie oder Hilfsmittel angewiesen. Gerade die Versorgung mit Hilfsmitteln ist ein komplexes Thema. Hilfsmittel müssen immer individuell angepasst werden, und im Verlauf der Erkrankung können sich Änderungen im Bedarf ergeben. Studien zeigen, dass viele Hilfsmittel schon nach kurzer Zeit ungenutzt in der Ecke landen - traurig für die Patienten, teuer für die Gesellschaft.

Ärzte, Therapeuten und Sanitätshäuser kommunizieren über den Pass

Ein zusätzliches Problem: der Markt an Hilfsmitteln ist heute so groß und spezialisiert, dass sich nur noch Experten wirklich damit auskennen. Umso wichtiger ist es, dass alle an der Versorgung Beteiligten ein Medium haben, über das sie kommunizieren können. Der neue Pass in Heftgröße (DIN A5) enthält alle wichtigen Informationen über Therapien, Therapieziele, Hilfsmittel und Pflegehilfsmittel des Patienten und dokumentiert die Entwicklungen im Zeitverlauf. Alle Beteiligten können Eintragungen vornehmen. Klinik-, Fach- und Hausärzte, Therapeuten und Sanitätshausmitarbeiter können auf diese Weise miteinander kommunizieren. Datenschutz ist gewährt, denn der Patient ist Besitzer des Passes und Hüter seiner Daten. Die Testphase läuft jetzt am Klinikum Ibbenbüren (Betriebsstätte St.-Elisabeth-Hospital) an. Chefarzt Dr. Florian Bethke und sein Team der Neurologischen Klinik Ibbenbüren werden den Pass an 80 Patienten der Stroke Unit (Schlaganfall-Station) ausgeben, sofern diese bereit sind, an dem Modellprojekt teilzunehmen. "Das gibt uns die Möglichkeit, über den Aufenthalt in der Akutklinik hinaus etwas für die Patienten zu tun", freut sich Bethke.

praxisHochschule begleitet Modellprojekt durch Forschung

In rund sechs Monaten wird die Gruppe dann durch Prof. Dr. Michael Wessels von der praxisHochschule Campus Rheine zu ihren Erfahrungen befragt. "Ein spannendes Projekt", urteilt der Hochschullehrer, weil es einen echten Mehrwert für die Patienten und die Versorger bieten kann". Auch eine Kontrollgruppe von 80 Patienten ohne Heil- und Hilfsmittelpass wird interviewt. So erhalten die Projektpartner Aufschluss darüber, wie sehr die Patienten von dem Pass profitieren können, und bekommen gleichzeitig Rückmeldungen zur Optimierung des Passes. Unterstützt wird das Projekt durch das Netzwerk Schlaganfall Steinfurt e.V. (NeSSt). "Wir freuen uns, dass die Schlaganfall-Hilfe uns als Modellregion ausgewählt hat", sagt dessen Vorsitzender Daniel Koopmeiners aus Rheine. "In der Schlaganfall-Nachsorge können wir noch einiges optimieren, deshalb haben wir das Projekt von Beginn an unterstützt. Mit den im nördlichen Kreis Steinfurt gemachten Erfahrungen wird die Deutsche Schlaganfall-Hilfe den Hilfsmittelpass überarbeiten, um ihn 2017 deutschlandweit allen Patienten anbieten zu können.

Die komplette Pressemitteilung als PDF finden Sie hier. 

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