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Erasmus+ Projekt „Junge Pflege“

Erasmus+ Projekt „Junge Pflege“

Gemeinsam mit weiteren Projektpartnern aus Deutschland, Polen und Rumänien führt die praxisHochschule ein transnationales EU-Projekt durch, das die Verbesserung der Pflege von jungen pflegebedürftigen Menschen zum Ziel hat.


Das Erasmus+ Projekt mit dem Titel

„Entwicklung, Adaption, Transfer und Verbreitung von modularen Bildungsangeboten für Pflegepersonal in der ambulanten und stationären Pflege von jungen pflegebedürftigen Menschen“, kurz „Junge Pflege“

hat das konkrete Ziel, ein modularisiertes Fort- und Weiterbildungskonzept bestehend aus 16 Modulen speziell für Pflegekräfte zu entwickeln. Dabei geht es um die Entwicklung von international gültigen Fort- und Weiterbildungsmodulen auf unterschiedlichen Qualifikationsniveaus. Vor dem Hintergrund der europaweiten Anerkennung von Berufsabschlüssen und erworbenen Kompetenzen arbeitet das nun startende Erasmus+ Projekt „Junge Pflege“ auf das Ziel hin, das entstehende Fort- und Weiterbildungskonzept in die bestehenden Bildungssysteme der Partnerländer zu implementieren. Die Fokussierung des Themas „die Pflege von jungen pflegebedürftigen Menschen“ beschäftigt das Gesundheits- und Pflegesystem seit Jahren. Denn auch bei jungen Menschen haben u.a. die chronischen Erkrankungen, die mit hoher Pflegebedürftigkeit verbunden sind, zugenommen. 2015 sind in der Altersgruppe zwischen dem fünfzehnten und sechszigsten Lebensjahr 127 239 Menschen pflegebedürftig und in ihrer Alltagskompetenz erheblich eingeschränkt, davon werden 35 083 in stationären Einrichtungen versorgt (Statistisches Bundesamt, Pflegestatistik 2015, Deutschlandergebnisse). 

Diese jungen pflegebedürftigen Menschen werden u.a. in speziellen stationären Einrichtungen pflegerisch betreut, beraten und unterstützt. Die Abteilungen sind nicht selten in stationären Altenpflegeeinrichtungen angesiedelt. Dabei ist evident, dass die Pflege dieser jungen Menschen spezifische Kompetenzen erfordert, die über das hinausgeht, was in der Regel in den drei Pflegeausbildungen an Kompetenzen angebahnt wird. Genau auf dem Aufbau der Kompetenzprofile ist das Projekt „Jungen Pflege“ ausgerichtet.

Modultreffen 2 240Bei der Entwicklung des Bildungskonzeptes werden sowohl die Vorgaben hinsichtlich der Aus-, Fort- und Weiterbildung für Pflegekräfte in den Partnerländern, als auch die Vorgaben des europäischen Qualifikationsrahmens und des Leistungspunktesystems ECVET berücksichtigt. Die Bestimmung von Leistungspunkten für die einzelnen Module sorgt dafür, dass die erworbenen Kompetenzen länderübergreifend anerkannt werden können. Gleichzeitig ist eine Übertragung des entstehenden Fort- und Weiterbildungskonzeptes auch in die Aus-, Fort- und Weiterbildungssysteme anderer EU-Staaten möglich. Somit trägt das Projekt dazu bei die Versorgungsstrukturen transnational zu verbessern und die Qualität der Pflege speziell von jungen Menschen innerhalb der EU zu erhöhen. Das Erasmus+ Projekt „Junge Pflege“ analysiert die Anforderungen, die sich daraus an das Pflegepersonal ergeben, um spezielle Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten für das Pflegepersonal zu entwickeln und zu erproben. Darüber hinaus werden auch Dozenten und Lehrkräfte in den Partnereinrichtungen in den Bereichen „Psychosoziale Pflege“ und „Vermittlung von Lerninhalten im Rahmen der modularisierten Ausbildung von Pflegepersonal“ qualifiziert. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Verbreitung der Projektergebnisse bei nationalen und regionalen Stellen sowie Aus- und Weiterbildungsinstitutionen in den Partnerländern.


Die praxisHochschule ist dabei für die Entwicklung und Durchführung von zwei Modulen auf Hochschulniveau verantwortlich (entsprechend EQR-Level 6). Diese Module werden am Standort Rheine entwickelt und innerhalb des Modellstudiengangs B. Sc. Pflege erprobt und evaluiert.

Die Projektleitung obliegt den diakonischen Gesellschaften Arbeit und Bildung gemeinnützige GmbH und Seniorenhilfe GmbH (Gladbeck, Bottrop und Dorsten).

Mehr Informationen: http://www.diakonisches-werk.de/eu-projekte/erasmus-junge-pflege/


Dieses Projekt wird mit EU-Mitteln unterstützt.

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Diese Veröffentlichung stellt die Meinung des Autors dar und die Kommission übernimmt keinerlei Verantwortung für den Gebrauch von hierin enthaltenen Informationen.

Die Ansprechpartner für dieses Projekt sind:
Prof. Dr. Barbara Knigge-Demal
Johanna Hoffmeister

 

 

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