
KURZPROFIL
BESONDERHEITEN
Der Studiengang kann in einer berufsbegleitenden oder einer praxisintegrierenden Variante studiert werden: Die praxisintegrierende Studienform kombiniert das Bachelor-Studium mit einer ausbildungsähnlichen praktischen Tätigkeit. Die berufsbegleitende Variante setzt eine abgeschlossene Berufsausbildung voraus. Hier kann parallel zu einer beruflichen Tätigkeit studiert werden. Dabei arbeiten die Studierenden immer in einer Einrichtung des Gesundheits- und Sozialwesens.
MENSCHEN FÜHREN ODER MENSCHEN HELFEN.
ODER EINFACH BEIDES?
Die Organisation von Prozessen, das Optimieren von Strukturen und das Führen von Mitarbeitern sind Dein Ding – gleichzeitig möchtest Du aber auch Menschen helfen, andere unterstützen und etwas Soziales tun?
Dann hätten wir einen Vorschlag: Wie wäre es mit einem Beruf, in dem Du Führungsverantwortung übernimmst, Organisationstrukturen verantwortest und interne Prozesse steuerst? Und das in einer Einrichtung, die die Menschen in den Mittelpunkt ihrer Arbeit stellt?
Als Absolvent des Studiengangs Management von Gesundheits- und Sozialeinrichtungen wirst Du genau das tun – und erfüllst damit exakt die Anforderungen, die schon jetzt von Praxisgemeinschaften, Kliniken und Sozialeinrichtungen immer wieder gefordert werden: Du bringst nicht nur die betriebswirtschaftlichen Kenntnisse mit, die nötig sind, um einen Betrieb zu führen – Du kennst Dich außerdem mit den Verordnungen, Gesetzen und Rahmenbedingungen des deutschen Gesundheits- und Sozialwesens aus.
Du machst Helfen effizient. Du bist der Manager für die Praxen, Kliniken und Sozialeinrichtungen von morgen – und stehst im Mittelpunkt des Gesundheits- und Sozialsystems der Zukunft.
Also: Entscheide Dich nicht zwischen Führungsposition und etwas Sozialem – sondern einfach für Beides
> Aufbau des Studiengangs
> Studienvarianten / Anrechnungsmöglichkeiten
> Berufsbild / Arbeitsmarkt
> Bewerbung / Weitere Infos
> Finanzierung
Aufbau des Studiengangs
Das Studium Management von Gesundheits- und Sozialeinrichtungen beginnt mit einem Einführungsmodul, in welchem die Grundlagen des Problem Based Learnings (PBL), des selbstständigen Lernens und der Selbstorganisation vermittelt werden.
Auf dieses Einführungsmodul folgen die drei Einführungsveranstaltungen in den Kernbereichen VWL und Gesundheitssystem, Betriebswirtschaftslehre und Management. Sie bilden die terminologischen, methodischen und inhaltlichen Grundlagen, auf denen in den Folgesemestern aufgebaut wird.
Mit diesen speziell auf das deutsche Gesundheits- und Sozialsystem zugeschnittenen Seminaren werden die Studierenden so Schritt für Schritt an ihre verantwortungsvolle berufliche Aufgabe herangeführt.
Im fünften und sechsten Semester werden mit dem Forschungs- und Praxisprojekt theoretische und praktische Fähigkeiten systematisch miteinander verknüpft. Im Forschungsprojekt wenden die Studierenden ihre Kompetenzen im wissenschaftlichen Arbeiten auf ihr späteres Berufsfeld an. Die Studierenden können Fragestellungen aus dem Forschungsprojekt in ihre Bachelor-Thesis einfließen lassen.
Im Praxismodul müssen die Studierenden ihr Wissen aus den vorausgegangen fünf Semestern rekapitulieren, auf einen konkreten Business-Case anwenden und einen kompletten Businessplan schreiben, der dann einer Fachjury präsentiert und verargumentiert werden muss.
Abgeschlossen wird der Studiengang mit einer Bachelor-Thesis und einem anschließenden Kolloqium, in welchem die Absolventen die Forschungsmethodik und Ergebnisse der Thesis vor einem Expertengremium verteidigen müssen.
Studienvarianten / Anrechnungsmöglichkeiten
Der Studiengang Management von Gesundheits- und Sozialeinrichtungen kann in einer berufsbegleitenden und praxisintegrierenden Variante studiert werden. Die Verbindung von Studium und beruflicher Tätigkeit und/oder Ausbildung ist dabei zwingend erforderlich, da nur so Theorie und Praxis sinnvoll miteinander verbunden werden können. Die Studenten studieren ca. 12,5h pro Woche an der Hochschule und arbeiten mindestens 15h/Woche beim praxisPartner.
Berufsbild / Arbeitsmarkt
Die Absolventen des Studiengangs Management von Gesundheits- und Sozialeinrichtungen verfügen über fundierte Kenntnisse zu allen betriebswirtschaftlichen und organisatorischen Aspekten einer Gesundheits- oder Sozialeinrichtung. Sie können mit diesen Kompetenzen und Kenntnissen in vielen Bereichen der Organisation und Verwaltung Verantwortung übernehmen sowie ein Team leiten. In der ambulanten Versorgung können sie beispielsweise helfen, durch professionelle Recall-Systeme die Patientencompliance zu verbessern und den Arzt bzw. Zahnarzt bei der Teilnahme an innovativen Versorgungsformen wie Disease-Management-Programmen, integrierten Versorgungsverträgen und ähnlichen Projekten und Programmen unterstützen. Sie können in Gesundheits- und Sozialeinrichtungen Verantwortung für das Qualitätsmanagement, Abrechnungsfragen und sonstige organisatorische Belange übernehmen.
Die Delegation nicht-ärztlicher Tätigkeiten erhält vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels im Gesundheitssystem eine immer wichtigere Rolle. Die Ausbildung von Managern für das Gesundheits- und Sozialwesen, die ihre Rolle im interdisziplinären Beziehungsgeflecht der Leistungsträger und -erbringer verstehen und ausfüllen, ist daher ein wichtiger Schritt zu unserem Gesundheitssystem der Zukunft.
ZulassungsverfahrenAlle Bewerber, die die formalen Voraussetzungen erfüllen, werden zur Teilnahme an unserem Eignungsgespräch eingeladen. Bewerbung / Weitere InfosBei Interesse an unserem Studiengang Management von Gesundheits- und Sozialeinrichtungen, kannst du uns hier eine Email senden. Gerne lassen wir Dir dann weitere Informationen und die Bewerbungsunterlagen zukommen. Nach einer schriftlichen Bewerbung wird es eine zweite Runde mit persönlichen Gesprächen geben. |
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Alle hier beschriebenen Informationen gelten vorbehaltlich der staatlichen Anerkennung der praxisHochschule für Gesundheit und Soziales.







