
Gerade im Bereich der Onkologie besitzt Clinical Nutrition als interprofessioneller Ansatz in der Ernährungsmedizin eine herausragende Bedeutung: Abhängig von der Tumorart sind bereits bei Diagnosestellung 30-90% der Patienten mangelernährt. Von den Tumorpatienten im Krankenhaus weisen zwischen 30-40% eine manifeste Mangelernährung auf.
Für Krebspatienten besitzt Ernährung neben dem rein physischen Aspekt auch eine große psychologische und emotionale Bedeutung, da sie häufig "essen können" mit "(weiter) leben können" gleich setzen. Dementsprechend sind Ernährungsempfehlungen, mit denen die Betroffenen selbständig und eigenverantwortlich zu ihrem Therapieerfolg beitragen können, für sie oftmals so etwas wie ein "rettender Anker". In diesem Zusammenhang müssen die sogenannten "Krebsdiäten" bewertet werden, weil nur einige wissenschaftlich hinreichend erforscht sind.
Birgit Blumenschein als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Studiengang Clinical Nutrition hat sich dieses Thema einmal genauer angeschaut: Im VFED-Sonderheft zur Ernährung in der Onkologie ist soeben ihr Artikel "Krebsdiät - eher ein gefährlicher Strohhalm als ein rettender Anker" erschienen.
Den Link zum Heft finden Sie hier: http://vfed.de/de/onlineshop
Der Verein zur Förderung der gesunden Ernährung und Diätetik (VFED) ist die größte, nicht staatlich geförderte Ernährungs- und Diätetik-Fachorganisation in Deutschland.
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