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Zweiter Kaminabend an der praxisHochschule

Am 27. Juli 2016 ging es um das geplante Pflege-Gesetz

„Durch eine generalistische Ausbildung die Pflegeberufe stärken“ lautete das Thema des zweiten Kaminabends der praxisHochschule am Campus Rheine. Karl-Josef Laumann, Staatssekretär im Gesundheitsministerium und Beauftragter der Bundesregierung für die Belange der Patientinnen und Patienten und Bevollmächtigter für Pflege, begrüßte als Schirmherr den erlesenen Kreis aus Pflegedirektoren, Pflegedienstleitern und Krankenhaus-Geschäftsführern am Campus Rheine der praxisHochschule. Die praxisHochschule hat zum 1. Januar 2016 Standort und Studiengänge der dortigen ehemaligen Mathias Hochschule übernommen.

„Wir brauchen ganz dringend mehr Pflegekräfte. Deshalb müssen wir den Zukunftsberuf Pflege auch zukunftsfähig machen“, so Laumann in seinem Impulsvortrag. „Ich bin fest überzeugt, dass dies mit der aktuellen Reform möglich ist. Wenn diese jedoch scheitert, dann war‘s das. Das Thema packt in den nächsten zehn Jahren keiner mehr an.“ Für Laumann wäre das ein Desaster. Sein Plädoyer fiel eindeutig aus: Ohne eine Reform in der Pflegeausbildung werde Deutschland große Probleme bekommen.

„Pflege hat eine übergeordnete gesellschaftliche Bedeutung. Ich kann nur hoffen, dass sich die Politik ihrer Verantwortung bewusst ist und dass das neue Pflegegesetz nicht aus politik-taktischen Überlegungen an die Wand fährt“, appellierte der Geschäftsführende Gesellschafter der praxisHochschule Prof. Dr. Werner Birglechner an die politischen Akteure. „Unsicherheit bei den Rahmenbedingungen ist Gift für alle Unternehmen – auch für Hochschulen. Wir wollen unseren Modellstudiengang Pflege zügig an gesetzliche Rahmenbedingungen anpassen. Hierzu brauchen wir schnellstmöglich Planungssicherheit.“

DAS NEUE PFLEGEGESETZ
Der Gesetzentwurf sieht eine neue, generalistische berufliche Pflegeausbildung mit einem einheitlichen Berufsabschluss sowie einer einheitlichen Finanzierung mit Schulgeldfreiheit und Ausbildungsvergütung und die Einführung eines Pflegestudiums als Ergänzung zur beruflichen Pflegeausbildung vor. Es soll eine neue, generalistisch ausgerichtete berufliche Pflegeausbildung mit einem Berufsabschluss eingeführt werden, der die bisherigen Ausbildungsgänge in der Alten-, Kranken- und Kinderkrankenpflege ablöst. Die neue Berufsbezeichnung lautet dann „Pflegefachfrau“ oder „Pflegefachmann“. Der Studiengang Pflege wird am Standort Rheine angeboten – mehr Infos finden Sie hier.

 

SPEAKER VOM 27. JULI 2016

  • SCHIRMHERR
    Karl-Josef Laumann
    Staatssekretär im Gesundheitsministerium und Beauftragter der Bundesregierung für die Belange der Patientinnen und Patienten und Bevollmächtigter für Pflege
  • GASTGEBER
    Prof. Dr. Werner Birglechner
    Geschäftsführende Gesellschafter der praxisHochschule

 

Auch dieses Mal wurde der Kaminabend dank sommerlicher Temperaturen zum Grillabend im Garten der Weißen Villa umfunktioniert - dem kurzen Regenschauer hielten die Gäste mit großer Contenance stand und tauschten sich im Anschluss an den Vortrag von Laumann bei dem extra aus dem Rheinland importierten Kölsch lebhaft aus.


Organisatorisches

Veranstalter: praxisHochschule, Standort Rheine
(Hinweis: vormals Mathias Hochschule Rheine, seit 1. Januar 2016 in Trägerschaft der praxisHochschule)


Anfahrt & Routenplanung

Veranstaltungsort: „Weiße Villa“ · Dutumer Straße 33 · 48431 Rheine


Bildergalerie

Impressionen 1. Kaminabend der praxisHochschule.

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