
Studieren und dabei Geld verdienen? So geht's:
In unserem Modellstudiengang Pflege (B. Sc.) ist eine Teilzeitausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflege bereits integriert. Und natürlich erhalten Sie während Ihrer Ausbildung eine Ausbildungsvergütung – sie beträgt vom 1. bis 14. Monat 839,09 Euro, vom 15. bis 28. Monat 891,88 Euro sowie vom 29. bis 42. Monat der Ausbildung 979,01 Euro – lesen Sie mehr dazu unter „Zulassung und Finanzierung“.
KURZPROFIL
Pflege – wissenschaftlich denken & leben.
Professionelle pflege im Wandel
Die Pflege von Menschen ist eine umfassende, verantwortungsvolle Aufgabe, die professionelles Handeln erfordert. Gegenwärtig sind mehr als 2,5 Millionen Menschen in Deutschland pflegebedürftig. In den nächsten zehn Jahren sollen es mehr als 3 Millionen Menschen sein. Vor allem aus dem veränderten Krankheitspanorama mit zunehmenden chronischen Erkrankungen resultieren neue Qualifikationsanforderungen an die Pflege.
Der Studiengang Pflege (B. Sc.) vermittelt Ihnen die Kompetenz, auf die zukünftigen Entwicklungen und Veränderungen im Gesundheitswesen vorbereitet zu sein.
Der ModellStudiengang Pflege (B. Sc.)
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„Für mich besteht die Attraktivität dieses Studiengangs darin, eine interessante Ausbildung mit einem spannenden Studium zu verbinden („zwei in einem“). Außerdem erhalten die Studierenden während der ersten sieben Semester eine gute Ausbildungsvergütung.“ |
Prof. Dr. Barbara Knigge-Demal, Studiengangsleitung Pflege (B. Sc.)
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Mehr über das Studium:
> Aufbau des Studiums / Semesterübersicht
> Berufsbild / Arbeitsmarkt
> Zulassung & Finanzierung
> Gewinn für die praxispartner
Aufbau des Studiums
Der Studiengang Pflege (B. Sc.) bietet die Möglichkeit, innerhalb von vier Jahren zwei Abschlüsse zu erwerben. In das Studium integriert ist eine Teilzeitausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflege. Sie erfolgt in Kooperation mit Kliniken, ambulanten Einrichtungen und Einrichtungen der Altenpflege. Deshalb sind die Studierenden neben der Immatrikulation an der praxisHochschule Auszubildende und erhalten einen Ausbildungsvertrag, der mit einer Ausbildungsvergütung verbunden ist.
Die berufliche Ausbildung endet nach dem siebten Semestern mit der staatlichen Prüfung in der Gesundheits- und Krankenpflege, das Studium wird nach dem 8. Semester mit dem hochschulischen Abschluss – der Bachelor-Thesis – abgeschlossen.
Über die Inhalte der Gesundheits- und Krankenpflegeausbildung hinaus setzen Sie sich vertieft mit folgenden Schwerpunkten auseinander: Fall- und Situationsverstehen, fallspezifische Pflegekonzepte entwickeln und umsetzen/EBN, fallspezifische Versorgungssteuerung in komplexen Hilfeleistungssituationen, Pflegebegutachtung für Medizinische Dienste und Qualitätssicherung, Beratung und Anleitung von Patienten und Angehörigen, Beratung und Anleitung von Assistenzpersonal, Mitwirkung bei der Entwicklung von Clinical Pathways und dem Qualitätsmanagement, Umsetzung von Expertenstandards/ Implementierungsprozesse, Versorgungssteuerung in der internationalen Notfall- und Entwicklungszusammenarbeit, Wissenschaftliches Arbeiten und Selbstmanagement.
Semesterübersicht
Primärqualifizierend
- 1. Semester
- Dimensionen von Pflege und berufliche Identität
- Bewegung/Herz-Kreislaufsystem
- Einführung in die betriebliche Organisation
- Wissenschaftliches Arbeiten und Selbstmanagement
- 2. Semester
- Pflegeanamnese und Fallverstehen
- Sinne und Ernährung
- 3. Semester
- Versorgungsprozesse und Pflege im Kontext von Lebensqualität und chronischen Erkrankungen
- Atmung und Immunsystem
- 4. Semester
- Einführung in die qualitative und quantitative Forschung
- Ausscheidung
- Versorgungsprozesse und Pflege zwischen Kuration und Rehabilitation im Kontext von Erkrankungen des ZNS
bachelor of science
- 5. Semester
- Lebensspanne und Familie
- Gesundheitspolitik und Leistungen
- 6. Semester
- Existenzielle Lebenssituationen
- Qualitätsmanagement und Gesundheitswirtschaft
- Forschungsbasierte Pflegepraxis
- 7. Semester
- Case Management und Clinical Pathway
- Pflege von Menschen mit Migrationshintergrund
- 8. Semester
- Schmerz- und Wundmanagement
- Pflegegutachten
- Bachelorarbeit
Durch das Bestehen einer Prüfung erwerben Studierende so genannte Credit Points (CP, Leistungspunkte, ECTS-Punkte). Die Anzahl der Credit Points drückt den Arbeitsaufwand („Work Load“) aus, die für die zugehörige Lehrveranstaltung durchschnittlich aufgewendet werden muss. Dabei gilt: 1 CP entspricht 25 bis 30 Arbeitsstunden.
Berufsbild / Arbeitsmarkt
Der Studiengang Pflege (B. Sc.) qualifiziert für ein eigenständiges, an wissenschaftlichen Kriterien ausgerichtetes Pflegehandeln im direkten Patientenkontakt und ermöglicht eine kritisch reflektierte Anwendung pflegewissenschaftlicher Erkenntnisse. Neben dem akademischen Abschluss wird die Berufsbefähigung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin bzw. zum Gesundheits- und Krankenpfleger nach den geltenden Berufsgesetzen ermöglicht.
Nach Erhalt der Erlaubnis zur Führung der Berufsbezeichnung (§ 1 KrPflG) wird im achten Semester das Kompetenzprofil nochmals erweitert, unter anderem durch eine Weiterbildung „Algesiologische Fachassistenz“ der Deutschen Schmerzgesellschaft
Tätigkeitsfelder für Pflegende mit einem wissenschaftlichen Bachelor-Abschluss
- Sie sind zuständig für die professionelle Diagnose des Pflegebedarfs, die Steuerung und Gestaltung des Pflegeprozesses bei Patienten/ Klienten in hochkomplexen Pflegesituationen (Vorbehaltstätigkeiten nach neuem Pflegegesetz).
- Sie beraten Patienten/Klienten und Angehörige, damit diese mit den Folgen der Erkrankung, mit den Einschränkungen des Alters zurechtkommen oder Gesundheitsgefahren frühzeitig erkennen.
- Sie verfügen über Methoden, um Erkenntnisse aus der Pflegewissenschaft in die berufliche Praxis einzubringen.
- Sie übernehmen Verantwortung für Aufgaben in der pflegerischen Arbeitsorganisation.
- Sie sind zuständig für die Vor- und Nachbereitung sowie Begleitung der Begutachtungssituation durch den Medizinischen Dienst der Krankenversicherung (MDK).
- Sie wirken mit an der Entwicklung von Konzepten zur pflegerischen/ gesundheitlichen Versorgung der Bevölkerung.
- Sie sind Teil eines multiprofessionellen Teams, in dem verschiedene Berufe an der Aufrechterhaltung oder Wiederherstellung von Gesundheit zusammenwirken.
Außerdem erwerben die Absolventen dieses Studiengangs Qualifikationen für ein Masterstudium in den Bereichen Pflegewissenschaft oder Gesundheitswissenschaften.
Zulassung & Finanzierung
Bewerberinnen und Bewerber benötigen die allgemeine, fachgebundene Hochschulreife oder Fachhochschulreife und einen Ausbildungsvertrag mit einer kooperierenden staatlich anerkannten Berufsfachschule.
Alle Interessierten sind herzlich zu einem Informations- und Beratungsgespräch eingeladen. Hier bietet sich die Möglichkeit der individuellen Klärung aller offenen Fragen.
Verdienen Sie von der 1. Minute an!Während der Ausbildung erhält der/die Auszubildende eine Ausbildungsvergütung, deren Höhe sich nach Anlage 7 Buchstabe B II § 1 AVR richtet. Sie beträgt für die Teilzeitausbildung zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses vom 1. bis 14. Monat der Ausbildung 839,09 Euro, vom 15. bis 28. Monat der Ausbildung 891,88 Euro, sowie vom 29. bis 42. Monat der Ausbildung 979,01 Euro. Die Studiengebühren betragen 145 Euro im Monat, zzgl. Verwaltungs- und Prüfungsgebühren. Bei einer Regelstudienzeit von 8 Semestern (volle 4 Jahre) belaufen sich die Gesamtkosten auf 6.960 Euro. Fragen zu BAföG, Bildungs- und Studienkredit sowie Stipendien beantworten wir Ihnen gerne. |
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Gewinn für die Praxispartner
Die hochmotivierten Studierenden des Studiengangs Pflege (B. Sc.) sind während der ersten sieben Semester Auszubildende in Ihrer Einrichtung, die neben den Anforderungen eines Studiums auch noch eine anspruchsvolle Ausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflege absolvieren. In den Phasen der praktischen Ausbildung (2.500 Stunden) ermöglichen die Transferaufgaben eine enge Verknüpfung zwischen Lernen und Arbeiten.
Die Absolventen verfügen nach acht Semestern (mit Bachelorabschluss) über ein erweitertes Kompetenzprofil, dazu gehören:
- Wissenschaftliche Expertise und Befähigung zur kollegialen Beratung in hochkomplexen Pflegesituationen und Pflegevisiten
- Wissen und Können zur Kinästhetik und Basalen Stimulation
- Projektmanagement
- Wundmanagement (Assistenz) und Schmerzmanagement (Assistenz)
- Pflegebegutachtung
- Kommunikationskompetenz und die Fähigkeit zur Übernahme von Teamverantwortung
- Kompetenz zur Entscheidungsfindung in ethisch herausfordernden Situationen.
Hinweise
Der Studiengang ist akkreditiert durch die AHPGS-Akkreditierungsagentur, Freiburg. Der Bachelorstudiengang ist einer der vier Modellstudiengänge des Ministeriums für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes Nordrhein-Westfalen.
Falls Sie spezielle Fragen haben, können Sie hier online einen Rückruf durch unseren Studienservice vereinbaren.







